Ostafrika-Lädchen
Zuletzt aktualisiert am 23. Juli 2027.
Autorin: Annegret Möhrling, Elbingerode
Im Herzen des Mutterhauses Elbingerode verbirgt sich ein ganz besonderer Ort: das „Ostafrika-Lädchen“. Was auf den ersten Blick wie ein kleiner, gemütlicher Verkaufsladen wirkt, ist in Wahrheit Teil eines großen Engagements – getragen vom Verein Ostafrika-Projekte e.V.
Entstanden ist es aus einer einfachen, aber wirkungsvollen Idee: Menschen wollten Kindern in Ostafrika helfen. Statt klassischer Spendenaktionen begann man, Sachspenden zu sammeln. Dinge, die andernorts vielleicht nicht mehr gebraucht werden, hier jedoch neuen Wert erhalten. Durch den Verkauf dieser Artikel wird Geld generiert, das vollständig den Projekten in Kenia, Uganda, Sudan und Äthiopien zugutekommt.
Heute wird das „Ostafrika-Lädchen“ von sechs engagierten Frauen ehrenamtlich betrieben. Mit viel Herzblut sorgen sie dafür, dass es lebendig bleibt. Und der Erfolg spricht für sich: Über die Jahre hat sich das Angebot stetig erweitert und das Lädchen ist längst zu einem beliebten Treffpunkt geworden – sowohl für Einheimische als auch für Gäste und Patienten.
Das Sortiment ist so vielfältig wie die Menschen, die dahinterstehen. Ganzjährig werden Sachspenden angenommen: Geschirr, Schmuck, Kleidung, CDs, Bücher und vieles mehr. Besonders geschätzt sind die handgefertigten Stücke: warme Socken, gestrickt von zwei Schwestern des Mutterhauses, sowie Mützen und Schals aus einer engagierten Frauengruppe. Einzigartige afrikanische Puppen, liebevoll von Hand gefertigt, gehören ebenso dazu wie kreative Grußkarten aus eigener Herstellung.
Je nach Saison locken zudem selbstgemachte Marmeladen. Und wer ein Stück Afrika mit nach Hause nehmen möchte, wird ebenfalls fündig: Ketten, Armbänder und Figuren, direkt aus Kenia mitgebracht. Diese stammen aus Projekten vor Ort und spiegeln die Arbeit der Menschen wider, die durch die Unterstützung des Vereins gefördert werden.
Das „Ostafrika-Lädchen“ ist dienstags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr geöffnet sowie sonntags nach dem Gottesdienst. Darüber hinaus sind Besuche nach Absprache über die Rezeption des Mutterhauses möglich.
Ganz neu: Aufgrund von Platzmangel erfolgte ein Umzug in das Haus Tanne neben dem Café „miteinander“.
Ein Besuch lohnt sich also doppelt: Man entdeckt besondere Schätze – und unterstützt gleichzeitig ein Projekt, das Hoffnung schenkt.


